Filmempfehlung ROMNJA RANGERS - Ein Kurzfilm

Filmplakat zu Romnja Rangers

Filminfos

Deutschland 2025 | Länge: 15 Minuten

Altersempfehlung: ab 11 Jahre

Fächer: Geschichte, Politik, Deutsch, Ethik, Sozialkunde, überfachlich: Demokratiebildung, Medienbildung

Themen: Sinti* und Roma*, Antiziganismus, Selbstrepräsentation, Empowerment, Solidarität

Von und mit: Jana Beganovic, Jelena Beganovic, Gabi Asanovic, Zlata Stefanovic, Samira Stefanovic, Petra Smailovic

Herausgegeben von: KAROLA e.V.

 

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sYNOPSIS

Drei junge Romnja wenden sich verzweifelt an ihren Opa Cole. Sie wollen wissen, ob auch er mit Vorurteilen zu kämpfen hat. Opa Cole erklärt, dass Roma* und Sinti* schon seit Jahrhunderten diskriminiert werden, und fordert die jungen Frauen auf, sich zur Wehr zu setzen. Plötzlich finden sich die Mädchen in einer spacigen Zentrale wieder und haben sich in Romnja Rangers verwandelt? Sie können jetzt die Zeit zurückdrehen und mit dieser Superpower anderen helfen, sich gegen rassistische Bemerkungen in ihrer Vergangenheit zu wehren. Im Kurzfilm verarbeiten die jungen Filmemacherinnen ihre Diskriminierungserfahrungen in einer Mischung aus Doku und Spielfilm, gewürzt mit etwas Fantasy und Sci-Fi. Dabei wählen sie Humor als ein Mittel, um sich aus der Ohnmacht angesichts von rassistischen Äußerungen zu befreien.

Hinweis zum Filmprojekt 

Der Kurzfilm ist im Rahmen des AMIF-Projektes "Chancen statt Grenzen für Rom*nja" von KAROLA – Internationaler Treffpunkt für Frauen & Mädchen e.V. enstanden (Projektlaufzeit 01.01.2023 – 31.12.2025). Das Filmprojekt war ein kostenloses Angebot für 12 bis 18 - jährige interessierte Romnja. In einem Wochenend-Workshop haben die Teilnehmerinnen eine Einführung in Filmgestaltung erhalten sowie den Umgang mit Kamera, Ton und Schnitt erlernt. Danach haben die Teilnehmerinnen in wöchentlichen Gruppentreffen das Thema bestimmt, das Konzept entwickelt sowie das Drehbuch geschrieben und umgesetzt. Unterstützt wurden die jungen Filmemacherinnen dabei von den Medienpädagoginnen Gesa Becher (GWA St. Pauli) und Anna-Lena Maul (Karola e.V.).