Promotionsstipendiatin  Magdalena Freckmann, M.A.

Zur Person

Magdalena Freckmann ist Sozialwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Institutioneller Antiziganismus und materialistische Antiziganismustheorie.

Von 2016 bis 2023 studierte sie Sozialwissenschaften (B.A.) an der Humboldt-Universität zu Berlin und Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (M.A.) an der Technischen Universität Berlin. Von 2022 bis 2025 arbeitete sie freiberuflich und als studentische Mitarbeiterin im Projekt „Rassismus im Fürsorgekomplex: Mechanismen kommunaler Inklusions- und Exklusionspraktiken gegenüber Rom:nja aus EU-Mitgliedstaaten und der Ukraine“ des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Berlin, 2025 fertigte sie im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und des Bildungsforums gegen Antiziganismus eine Praxishandreichung für Polizeibeamt:innen zum Thema „Polizei und Antiziganismus“ an.

Seit Februar 2026 erhält sie das Promotionsstipendium der Forschungsstelle Antiziganismus für das von Prof. Michael Haus, Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Heidelberg, betreute Promotionsvorhaben mit dem Arbeitstitel „Zur strukturellen Einbettung von institutionellem Antiziganismus“, das anhand von Fallstudien die Wechselwirkung von Mechanismen des institutionellen Antiziganismus im kommunalen Raum mit den politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen in den Blick nimmt.

Rothaarige junge Frau in hellbraunem Pullover vor schwarzem Hintergrund

Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte

  • Mechanismen des kommunalen Antiziganismus
  • Begriff des Institutionellen Antiziganismus
  • Verhältnis von Antiziganismus- und Rassismuskritik
  • Materialistische Antiziganismustheorie

Wissenschaftliche Tätigkeiten und Projekte

  • 2024-2025: Anfertigung einer Handreichung für Polizeibeamt:innen zum Thema „Polizei und Antiziganismus im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und des Bildungsforums gegen Antiziganismus
  • 2024-2025: Freiberufliche Mitarbeit im Projekt „Wissenschaftliche Aufarbeitung und Reflexion antiziganistischer Dynamiken im Kontext der Unterbringung bzw. Unterstützung von ukrainischen Geflüchteten mit Romahintergrund“ des FGZ Berlin
  • 2024: Freiberufliche Mitarbeit im Forschungsprojekt „Rassismus im Fürsorgekomplex“ des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt (FGZ) Berlin
  • 2023-2026 Herausgeberschaft für einen wissenschaftlichen Sammelbandes zum Thema institutioneller Antiziganismus im Kontext von EU-Migration im Auftrag des Dokumentations-und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma, gemeinsam mit Tobias Neuburger
  • seit 2023: Freiberufliche Tätigkeit, seitdem gelegentliche Durchführung von Angeboten der politischen Bildung für junge Erwachsene mit den Schwerpunkten Soziale Bewegungen und Antiziganismus
  • 2022-2023: Studentische Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Rassismus im Fürsorgekomplex“ des FGZ Berlin
  • 2018-2019: Konzeption und Durchführung eines Projekttutoriums zu Antiziganismus an der Humboldt-Universität zu Berlin (Betreuung: Dr. Jane Weiß)

Publikationen

  • gemeinsam mit Tobias Neuburger (Hg.): Institutioneller Antiziganismus. Rassismus im Kontext von EU-Migration. Bielefeld: transcript, 2026 (im Erscheinen).
  • gemeinsam mit Sina Arnold und Tobias Neuburger: „Institutioneller Antiziganismus in der kommunalen Praxis. Die Unterbringung geflüchteter ukrainischer Rom:nja als Fallbeispiel“, in: Midell, Mathias / Pickel, Gert (Hg.): Rassismus in deutschen Institutionen – institutioneller Rassismus? Ergebnisse der InRa-Studie „Institutionen & Rassismus“. Weinheim: Beltz Juventa, 2026 (im Erscheinen).
  • „Illusorische Vergemeinschaftung? Einige Überlegungen zum Verhältnis von Antiziganismus und der politischen Vermittlung von Interesse“, in: Freie Assoziation – Zeitschrift für psychoanalytische Sozialpsychologie, 2-2023, S. 55-59.
  • „Das Element der Nicht-Identität im Antiziganismus“, in: Zeitschrift für Rechtsextremismusforschung, 1-2022, S. 41-52.