Nachwuchsförderung Magdalena Freckmann erhält Promotionsstipendium

Ab dem 1. Februar 2026 erhält Magdalena Freckmann eine Promotionsförderung an der Forschungsstelle Antiziganismus. Die FSA vergibt das Promotionsstipendium alle drei Jahre in Kooperation mit der Graduiertenakademie  der Universität Heidelberg.

Magdalena Freckmann ist Sozialwissenschaftlerin mit den Forschungsschwerpunkten Institutioneller Antiziganismus und materialistische Antiziganismustheorie. Ihr vom Politikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Haus betreutes Promotionsvorhaben mit dem Arbeitstitel „Zur strukturellen Einbettung von institutionellem Antiziganismus“ untersucht anhand von Fallstudien die Wechselwirkung von Mechanismen des institutionellen Antiziganismus im kommunalen Raum mit den politischen, ökonomischen und sozialen Rahmenbedingungen.

Von 2016 bis 2023 studierte sie Sozialwissenschaften (B.A.) an der Humboldt-Universität zu Berlin und Interdisziplinäre Antisemitismusforschung (M.A.) an der Technischen Universität Berlin. Von 2022 bis 2025 arbeitete sie freiberuflich und als studentische Mitarbeiterin im Projekt „Rassismus im Fürsorgekomplex: Mechanismen kommunaler Inklusions- und Exklusionspraktiken gegenüber Rom:nja aus EU-Mitgliedstaaten und der Ukraine“ des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt in Berlin. 2025 fertigte sie im Auftrag des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma und des Bildungsforums gegen Antiziganismus eine Praxishandreichung für Polizeibeamt:innen zum Thema „Polizei und Antiziganismus“ an.

Rothaarige junge Frau in hellbraunem Pullover vor schwarzem Hintergrund