Blogpost von Nele Feuring Johann „Rukeli“ Trollmann in Babylon Berlin: über das Zusammenspiel von Geschichte, Erinnerung und Fiktion
Babylon Berlin ist die bislang teuerste deutsche Fernsehproduktion. Unter der Regie von Tom Tykwer, Achim von Borries und Henk Handloegten und produziert von X Filme Creative Pool feierte die Serie 2017 Premiere und ist seitdem international erfolgreich. Sie spielt im Berlin der späten Weimarer Republik und beleuchtet die sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der späten 1920er Jahre – einer Zeit, die heute sowohl als künstlerische Blütezeit als auch als Vorzeit der drohenden Katastrophe erinnert wird. Gelegentlich werden in der Serie auch historische Persönlichkeiten unter ihren echten Namen vorgestellt – darunter der Sinto-Boxer Johann „Rukeli“ Trollmann. In ihrem Blog Artikel untersucht Nele Feuring, wie Trollmann in der Serie dargestellt wird und wie erzählt wird.
