Blogpost von Xenia Zimmermann Sexualität und Männlichkeit – Johnny Depp in „The Man Who Cried“

Veröffentlicht am 19.03.2026.

Maskulinität und Sexualität als Aspekte eines „Zigeuner“- Stereotyps im Film sind ein nahezu unerforschtes Thema. Dieser Blogbeitrag fragt, in welcher Weise die „Z.-Figur“ César im Film The Man Who Cried (2000) von Sally Potter in seiner Männlichkeit und Sexualität, verbunden mit seiner Minderheitenzugehörigkeit, inszeniert wird. Hierbei soll vor allem darauf geachtet werden, inwiefern bestehende (Geschlechter-) Stereotype über Sinti und Roma und „Zigeuner“-Figuren durch den Film aufgearbeitet und hinterfragt oder nur reproduziert werden.

Der Film handelt von einem jüdischen Mädchen (Christina Ricci), welches später „Suzie“ genannt wird, dessen Vater 1927 von Russland in die USA emigriert. Sie tritt als erwachsene Frau als Tänzerin mit ihrer Freundin Lola (Cate Blanchett) in Paris auf, wo sie die „Z.-Figur“ César (Johnny Depp) kennenlernt. Auf seine Inszenierung soll sich konzentriert werden. 

Vorab ist darauf hinzuweisen, dass in diesem Beitrag der Begriff „Zigeuner“ verwendet werden wird, da sich der Blogbeitrag mit dem stereotypischen, medial verbreiteten Bild beschäftigt. Wo es geht, wird dieser als „Z.“-Begriff erwähnt. Dieses Bild kongruiert mit der Realität der Sinti und Roma nicht zwingend, sodass es dezidiert nicht darum geht, damit Aussagen über Sinti und Roma zu treffen. Die Verwendung des Ausdrucks im nicht-wissenschaftlichen Kontext lehne ich entschieden ab.

„Femme fatale“ und „zerlumpter Dandy“ – Geschlechterbilder zwischen Faszination und Stigmatisierung

Klischeehafte Vorstellungen eines exotischen, fahrenden Volkes faszinieren weiße, europäische Kulturen schon lange (Szóke 2025: 226-241). Hierbei werden stereotypisierte Attribute zugeschrieben – wie Mysterien, Magie, Gefahr und Erotik. Der „Gypsy Myth“ präsentiert die Minderheit als rätselhaft, impulsiv, böse, moralisch zu hinterfragend, gefährlich und unzivilisiert (ebd.) und unterstellt eine gewisse ‚Asozialität' und Neigung zur Kriminalität (Reuter 2025: 4). Vor allem aber spielen Exotik und Erotik eine bedeutende Rolle in der Wahrnehmung und Darstellung von Sinti und Roma. Frauen der Minderheit wurden beispielsweise in literarischen Werken des 19. und 20. Jahrhunderts oft hypersexualisiert gezeichnet (Szóke 2025: 226-241). Es herrschte eine regelrechte „erotische Obsession“ und Bilder von „Femmes Fatales“ vor, deren Sexualität die patriarchalische Ordnung bedrohten, Vorstellungen, die sowohl Abneigung als auch für Fantasien unter Männern evozierten (Szóke 2025: 226-241). Das wahrscheinlich populärste Beispiel ist der „literarische Archetyp der Carmen“ (Reuter 2020: 84). Klassische Darstellungen von weiblichen „Z.-Figuren“, gerade auch im Film, sind geprägt von Tanz, Musik und Kunst, von bunter Kleidung mit weiten Ausschnitten, auffälligem Schmuck, Goldmünzen, Kastagnetten und Tieren wie Eseln, welche den Wohnwagen ziehen. Wichtig zu erwähnen ist ebenfalls der hohe Stellenwert der Familie und die Signifikanz sich so als Teil eines größeren Zusammenhangs zu identifizieren.

Betrachtet man nun die Darstellung männlicher „Z.“-Figuren wie im Film „The Man who Cried“ zentral, muss zunächst an die Vorstellung von Frauen der Minderheit angeknüpft werden. Denn auch der „literarische Auftritt des männlichen Zigeuners vermittelt Bilder außerordentlicher Prägnanz und Vitalität“ (Brittnacher 2012: 130).  Ihm wird ebenfalls Exotik und Erotik zugeschrieben, welche sich durch den „Zauber seiner Persönlichkeit und Schönheit“ ausdrücken (ebd.). Goldene Knöpfe, farbige, seidene Halstücher, „bohèmehaft geöffnete Hemden mit Zweck, die braungebrannte Brust freizulegen“, blitzende Zähne, üppige, schwarze Haarpracht und der „dunkle Reiz des Primitiven und Barbarischen“ stellen die eine Seite der Projektionen der Mehrheitsgesellschaft dar (Brittnacher 2012: 132-134). Negative Zuschreibungen wie schmutziges Aussehen, nackte Arme und Beine und kaputte Kleidung begründen die diese Aspekte zusammenfassende Bezeichnung „zerlumpter Dandy“, den Hans Richard Brittnacher geprägt hat (Brittnacher 2012: 130). Des Weiteren wird in Literatur und Kunst oft ein Fokus auf die körperliche Anziehung gelegt. Brittnacher begründet das wie folgt: Seit der französischen Revolution hätten sich Männer mehr über ihre soziale Bedeutung in der Gesellschaft definiert. Symbole und Insignien der Macht würden ihm mehr Schönheit und „erotisches Potenzial“ bieten als seine reine Physis. Der (sogenannte) „Zigeuner“ kümmere sich jedoch nicht um solche „Fetische der Macht“ und müsse so auf seinen bloßen Körper zurückgreifen (Brittnacher 2012: 130-134).

Eine weitere Seite des Stereotyps einer männlichen „Z.-Figur“ ist jedoch gewissermaßen kontrastierend dazu. So lasse sich selten eine rein harte Männlichkeit, sondern ebenfalls Aspekte eines weiblichen Einschlags und einer gewissen „femininen Zartheit“ beobachten (Brittnacher 2012: 134-136). Ein Aspekt, der damit einhergeht, ist, dass entsprechende Figuren eher zierlich, oder aber als besonders schlank dargestellt würden, hinzu kommt etwa die Vorstellung, diese Männer hätten häufig lange, schwarze Wimpern, und eine „pfauenhafte Selbstdarstellung“ durch beispielsweise ausgeprägtes Tragen von Schmuck (Brittnacher 2012: 133-135). Die Männlichkeit des „Zigeuners“ sei wohl trotz der femininen Züge nicht zu bezweifeln, da ihre Nähe zur Weiblichkeit sie eher noch an Attraktivität zunehmen ließen (Brittnacher 2012: 136).

Feuer, Pferd und Begehren – die Sexualität Césars als Teil des Klischees der „Z.-Figur“

Der typische „female quest“ (Capp) der Regisseurin Sally Potter wird wohl auch in The Man Who Cried verfolgt. Der Fokus liegt, auch wenn der Titel dies vielleicht nicht zuerst vermuten lassen würde, auf der weiblichen Protagonistin Suzie (Bolton). Im Rahmen einer zunehmenden Beachtung des female gaze Anfang der 2000er, beispielsweise im Bollywood-Kino, lässt sich die Frage stellen, ob die Perspektive im Film mit Johnny Depp ebenfalls aus der einer heterosexuellen Frau eingenommen wird (Gupta 2007: 19). Der female gaze drückt sich, gegensätzlich zu dem wahrscheinlich geläufigeren Konzept des male gaze, durch den weiblichen Blick auf die Welt aus. Im filmwissenschaftlichen Kontext bedeutet das, dass zum Beispiel visuelles Wohlgefallen vor allem durch weibliche Zuschauer empfunden werden kann (Gupta 2007: 19). In The Man Who Cried kann dies durchaus beobachtet werden. Im Zusammenspiel mit der Analyse der Sexualität der Figur Césars als Teil der Minderheit ist hierfür Césars Inszenierung im gesamten Film und gesondert in der erotischen Lagerfeuerszene entscheidend. Diese folgt im Film nach einer Schlüsselszene, in deren Zug César von Opernsänger Dante, nachdem sein Pferd auf die Bühne geäpfelt hatte, verbal angegriffen und gedemütigt wird. Dante bezeichnet das Theater als „Zigeunerzirkus“ und wettert, die „Zigeuner“ sollen zurückkehren, wo sie hingehören, sie seien dreckig und wollen nicht arbeiten. Daraufhin verteidigt Suzie César.  Als Reaktion erklärt César ihr später, dass sie nicht für ihn kämpfen müsse, da er dies allein könne. Er nennt sie Gadschi, eine Bezeichnung in der Sprache Romanes für Nicht-Roma, und schafft damit eine klare Trennung zwischen Suzie und seiner ethnischen Zugehörigkeit. Suzie entgegnet darauf hin, sie sei keine von „denen“, was ihren eigenen Identitätskonflikt symbolisiert.

Nach dieser emotionalen Schlüsselszene folgt eine weitere zentrale Szene, die am Lagerfeuer spielt. Suzie sitzt bei Nacht auf einem Sessel dort, während César auf seinem weißen Pferd um sie herumreitet. Es werden Slow Motion-Aufnahmen eingeblendet, in denen die Kamera auf Césars Gesicht mit wehenden Haaren hält. Suzie schaut ihn fast schon ehrfürchtig an und guckt zu ihm hoch. Er trägt goldene Ringe und Armbänder und ein leicht geöffnetes Hemd und fängt an, als er zum Stehen kommt und auf sie zugeht, ihren Kopf und ihr Gesicht von oben zu streicheln. Darauf folgen erotische Handlungen, welche vor allem durch César ausgeführt werden. Die gesamte Szene ist von einer spannungserfüllten Musik untermalt. Besonders auffällig geprägt ist die Inszenierung Césars durch Dominanz. Die heraufschauenden Blicke Suzies und ihre passive Rolle unterstreichen dies (S. Abb. 1). Die Kameraaufnahmen richten sich allerdings vor allem auf César und seine Bewegungen, was für die Auslegung des Films auf einen female gaze hindeutet. Die Entscheidung, Johnny Depp für diese Rolle zu casten, welcher in den 1990er und 2000er Jahren ein umjubelter Filmstar war und besonders durch weibliche Fans auch idealisiert wurde, unterstützt ebenfalls diese Annahme. Der Charakter César wird also bewusst als besonders attraktiv inszeniert. Dies kongruiert mit dem thematisierten Stereotyp des attraktiven und „schönen Zigeuners“ (Brittnacher 2012: 130). Auch eine gewisse Exotik wird durch den sprachlichen Akzent Césars vermittelt. So rollt dieser das „R“ und nutzt manchmal Infinitive statt konjugierter Verben. Die äußerliche Erscheinung passt ebenfalls zu den bereits dargestellten Stereotypen. Die dunklen, wilden Haare und Augen, der Schnauzbart, der goldene Schmuck und das offene Hemd passen zu den typischen Klischees (S. Abb. 2). Auch die Namensgebung der Figur spielt hier eine interessante Rolle. Zum einen assoziiert man mit dem Namen César die Stärke Julius Cäsars, zum anderen kann man César vom lateinischen caesaries ableiten, was langes Haar bedeutet. Negative Stereotype werden jedoch visuell nicht dargestellt. César trägt keine zerlumpte Kleidung, wirkt nicht dreckig und zeigt nicht mehr Haut als andere männliche Charaktere. Der Aspekt des Drecks und der Kriminalität wird rein verbal durch den Opernsänger Dante behandelt, jedoch von Suzie sofort entkräftet. In der Literatur wird Johnny Depp’s Rolle als „dark princely Gypsy“ oder auch als „Gypsy lover as a noble savage, a dark, wild prince“ betitelt, was seine Wirkung im Film gut zusammenfasst und die Einhaltung positiver Stereotypen offenbart (Loshitzky 2003: 64-65). 

Suzie bei Lagerfeuerszene
Portrait von Johnny Depp im Film

Auch Césars räumliche Verbundenheit mit seinem Pferd passt in das Bild eines „Zigeuners“. Tiere sind ein fester Bestandteil des Klischees. Das weiße Pferd bekommt nicht nur in der Lagerfeuerszene seinen Auftritt. Es kommt sowohl bei Césars erstem Auftritt im Film, bei Performances auf der Bühne als auch bei privaten Szenen zwischen ihm und Suzie vor. In einer Szene sieht Suzie ihn nachts auf der Straße mit zwei weiteren Männern, ebenfalls auf Pferden, und verfolgt sie auf ihrem Fahrrad, während die drei Männer auf ihren Pferden davonreiten. An der Spitze des Trios reitet César auf seinem Schimmel. Zwischendurch stehen die Männer sogar auf ihren galoppierenden Pferden. Diese Szene betont noch einmal Césars Attraktivität und Dominanz und bedient weitere Klischees, wie das der Zirkusnähe, der Tierverbundenheit und -kontrolle und der Wichtigkeit von Familienzusammenhalt. 

„The Man Who Cried“ – maskuline Tränen als Aspekt des Stereotyps?

Die Frage, ob César im Rahmen des filmischen „Zigeuner-Stereotyps“ als maskulin dargestellt wird, ist eine komplexe, da das Männlichkeitsklischee über die Minderheit auch feminine Züge enthält (Brittnacher 2012: 133). Elemente der klassischen Männlichkeit im „kulturellen Westen“ können bei der Inszenierung von Johnny Depps Charakter jedoch bereits festgestellt werden. Die Erotisierung des Charakters und seine Dominanz im sexuellen Kontext stellt hier schon einen nicht zu unterschätzenden Aspekt dar. Césars Sexualität unter dem female gaze kann als typisch männlich aufgefasst werden. Auch, dass er als sehr wortkarger Charakter auftritt, unterstützt die Inszenierung als sehr maskuliner Mann.

Ein Männlichkeitsstereotyp spezifisch bezogen auf die Minderheit ist die Verherrlichung von Gewalt (Levinson 2003: 589-591). Laut Levinson sind neben „business skills [und] physischer Stärke“ der Erfolg beim Sport und in körperlichen Auseinandersetzungen wichtige Qualitäten eines männlichen „Zigeuners“ (Levinson 2003: 588-591). Entspricht auch César diesen Klischeebildern? Zwar kämpft dieser nicht aktiv, doch wird die Figur mit einer Narbe im Gesicht dargestellt. Dies könnte auf eine Vergangenheit, in welcher er mit physischer Gewalt in Berührung kam, hindeuten.

Dazu steht im vermeintlichen Kontrast die – titelgebende – Szene, in der César weint („The Man Who Cried“). César betritt Suzies Zimmer, während sie packt, da sie auf Césars Vorschlag hin beschlossen hat, nach Amerika zu emigrieren, um vor den Nationalsozialisten zu fliehen und ihren Vater zu finden. Er tröstet sie, als sie anfängt zu weinen (S. Abb. 3). Ihren Schmerz versucht er zu entkräften, indem er ihr sagt, eine Tochter solle bei ihrem Vater sein, wenn sie nicht bei ihrem Ehemann sei. Daraufhin entgegnet Suzie, dass sie nicht davonrennen wolle. César antwortet: 

Suzie und César im Film.

„Lieber rennen und leben als bleiben und sterben“

und fügt hinzu, dass er seine eigene Familie habe und er für diese kämpfen müsse. Suzie solle für sich selbst eintreten. Dieses Handeln wie ein Beschützer kann als männlich bezeichnet werden. Abgesehen von der Frage nach Männlichkeit wird hier auch noch einmal Césars Verbundenheit mit seiner Familie deutlich. Später in der Szene jedoch wird César gezeigt, wie er die schlafende Suzie im Arm hält und selbst weint. Diese Emotionalität gilt als klischeehaft weiblich. Dass César jedoch weint, ohne dass seine Partnerin ihn dabei sieht, spricht wieder für ein maskulines Bild. Seine Emotionalität und Sensibilität zeigt sich während des gesamten Films auch im Vergleich zu Opernsänger Dante, welcher laut, aggressiv und eitel auftritt und als Gegenspieler und Kontrastfigur zu César fungiert. Im Gegensatz zu ihm wirkt César durch seine vorsichtigen Blicke und seine Passivität generell feinsinniger und infolgedessen femininer.

Dass die Figur Césars auch feminine Seiten zeigt, betont allerdings nur die Einhaltung von „Zigeuner“-Stereotypen bezüglich Männlichkeit. Den „weibliche[n] Zug seines Wesens“ zeigt die „Z.-Figur“ in The Man Who Cried eben auch (Brittnacher 2012: 133). Feminine Züge sind nach Brittnacher gleichfalls Teil der Männlichkeit der stereotypischen Figur. Es kann also argumentiert werden, dass der Film durch die Inklusion der Inszenierung von weiblichen Aspekten das Klischee eher weiterträgt, als dass er Männlichkeitsbilder über die Minderheit bricht. 

Fazit 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass der Film „The Man who Cried“ einerseits bemüht ist, Klischees zu brechen, dann aber hinsichtlich Männlichkeits- und Sexualitätsstereotypen über „Zigeuner“ für die Figur César einsetzt. Des Weiteren ist die Verkörperung einer starken Maskulinität ebenfalls nicht zu widerlegen. Durch eine intensive Körperlichkeit, Dominanz und Stärke wirkt César trotzdem noch sehr maskulin und attraktiv im female gaze

Außerdem werden Klischees über Sexualität unterstützt. Leidenschaft, Exotik, Erotik, Dominanz und ein wildes Äußeres werden klar inszeniert. Aspekte wie Césars Familienverbundenheit und Nähe zu seinem Pferd weisen ihn im stereotypisierenden Blick des Films als Angehörigen der Minderheit aus.

Kritisch zu beleuchten ist daher, dass, obwohl der Film zwar die Geschichte der Sinti und Roma während der NS-Zeit in ihre Story einschließt und dabei versucht, negative Stereotypen zu vermeiden, positive Stereotypen aber weitestgehend einfach reproduziert. César wird zwar als Identifikations- und Sehnsuchtsfigur dargestellt, ist jedoch insgesamt sehr klischeehaft gezeichnet und bleibt damit weniger als individueller Charakter in Erinnerung. Ob der Film also einen möglichen Anspruch darauf, Stereotypen aufzubrechen, erfüllt hat, ist also fraglich. Er leistet wohl einen Beitrag zur Erinnerungskultur des Holocausts an Sinti und Roma, vervielfältigt jedoch eine gewisse Rezeption der „Z.-Figur“ im Film.

Über die Autorin

Xenia Zimmermann studiert im Bachelor of Arts Geschichte (75%) und Anglistik (25%) im 5. Fachsemester an der Universität Heidelberg. Den Blogbeitrag hat sie ursprünglich in Form eines Essays im Rahmen des Seminars „Medienkompetenz in der Erinnerungskultur: Die Geschichte des Holocaust an Sinti und Roma in Film und Bild“ bei Dr. Birgit Hofmann im Sommersemester 2025 verfasst. 

Kontakt: xenia.zimmermann@stud.uni-heidelberg.de

Quellen und Literatur

Quelle:

Potter, Sally, 2000, The Man Who Cried, Großbritannien/Frankreich.

Literatur:

Bolton, Lucy, The Woman who saw The Man Who Cried. A Study of Female Consciousness On Screen, online: <https://www.dmd27.org/bolton.html&gt; [26.08.25].

Brittnacher, Hans Richard, Leben auf der Grenze. Klischee und Faszination des Zigeunerbildes in Literatur und Kunst, Göttingen 2012.

Capp, Rose, Crocodile Tears. Sally Potter’s The Man Who Cried, online: sensesofcinema, <https://www.sensesofcinema.com/2001/essays-on-films-14/man_who_cried/?u…; [26.08.25].

Gupta, Charu, Visual Pleasures for the Female Gaze, in: Economic and Political Weekly, Jg. (2007) Nr. 42, S. 19-20.

Levinson, Martin P., Sparkes, Andrew C., Gypsy Masculinities and the School-Home Interface. Exploring Contradictions and Tensions, in: British Journal of Sociology of Education, Jg. (2003) Nr. 24/5, S. 587-603.

Loshitzky, Yosefa, Quintessential Strangers. The Representation of Romanies and Jews in Some Holocaust Films, in: Framework: The Journal of Cinema and Media, Jg. (2003) Nr. 44/2, S. 57-71.

Reuter, Frank, Konstruktionen der „Zigeunerin“ im NS-Film. Eine vergleichende Analyse, in: Antigypsyism and film, hrsg. v. Radmila Mladenova et al., Heidelberg 2020.

Reuter, Frank, Sinti und Roma in Geschichte und Erinnerung. Europäische und Regionale Perspektiven, Bayreuth 2025.

Szőke, Dávid Sándor, Dismantling the trope of the hypersexual Romani woman in Dan Allum’s Carmen, the Gypsy, in: European Journal of Women’s Studies, Jg. (2025) Nr. 32, S. 226-241.